[{"data":1,"prerenderedAt":39},["ShallowReactive",2],{"site-settings-batix":3,"batix-blog-ki-nachhaltigkeit-neues-vergaberecht-worauf-sich-vergabestellen-einstellen-muessen":22,"page-seo-\u002Fblog\u002Fki-nachhaltigkeit-neues-vergaberecht-worauf-sich-vergabestellen-einstellen-muessen":12},{"id":4,"user_created":5,"date_created":6,"user_updated":7,"date_updated":8,"site_name":9,"site_url":10,"tagline":11,"default_og_image":12,"favicon":12,"organization_legal_name":13,"organization_email":14,"organization_phone":15,"organization_address_street":16,"organization_address_zip":17,"organization_address_city":18,"organization_address_country":19,"social_linkedin":20,"social_xing":21,"social_youtube":21,"social_instagram":21,"google_site_verification":12},"368daec2-c06c-4d64-bba7-feb859b94322","4686f9ba-fccc-4a50-9410-b80ae06ef0eb","2026-05-07T15:29:22.000Z","7d85c00d-d619-4d10-86a2-a469f8283bfc","2026-08-12T12:11:25.000Z","Batix","https:\u002F\u002Fbatix.swiss","Ihr Partner für IT-Beratung, Lösungen und massgeschneiderte Softwareentwicklung in der Schweiz.",null,"Batix Schweiz AG","info@batix.ch","+41 44 545 32 70","Grindlenstrasse 3","8954","Geroldswil","Schweiz","https:\u002F\u002Fwww.linkedin.com\u002Fcompany\u002Fbatix\u002F","",{"id":23,"title":24,"slug":25,"subtitle":26,"category":27,"cover_image":28,"lead_text":29,"definition":30,"content":31,"graphic":32,"graphic_caption":33,"faqs":12,"cta_text":34,"cta_label":35,"cta_url":36,"author":12,"published_at":37,"date_updated":38},"813d0e8a-3cea-46ba-8f1c-78de6e459e61","KI, Nachhaltigkeit, neues Vergaberecht: Worauf sich Vergabestellen einstellen müssen","ki-nachhaltigkeit-neues-vergaberecht-worauf-sich-vergabestellen-einstellen-muessen","Was sich in der öffentlichen Beschaffung gerade ändert und was das für die nächste Ausschreibung bedeutet","Ausschreibungen\u002FSubmissionen","d592f6fd-823b-4ccd-a32d-1abf432e689a","Vor ein paar Jahren war eine Ausschreibung relativ einfach zu bewerten: Wer am günstigsten war und die Mindestanforderungen erfüllte, bekam den Zuschlag. Diese Rechnung geht heute nicht mehr auf. Seit der Totalrevision des Beschaffungsrechts zählt nicht mehr das wirtschaftlich günstigste, sondern das vorteilhafteste Angebot. Dazu kommen gesetzlich verankerte Nachhaltigkeitskriterien und der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Anbietern wie bei Vergabestellen selbst.\nWer eine Ausschreibung heute noch nach dem Muster von vor fünf Jahren aufsetzt, tut sich damit keinen Gefallen.\n","Die öffentliche Beschaffung in der Schweiz verändert sich aktuell durch drei parallele Entwicklungen: ein reformiertes Vergaberecht mit Fokus auf Qualität statt Preis, gesetzlich verankerte Nachhaltigkeitskriterien und den wachsenden Einsatz von künstlicher Intelligenz auf beiden Seiten des Verfahrens.","\u003Cp>\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">Das Vergaberecht verlangt heute mehr als den tiefsten Preis\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Seit dem 1. Januar 2021 ist das revidierte Bundesgesetz &uuml;ber das &ouml;ffentliche Beschaffungswesen (B&ouml;B) in Kraft, die Kantone folgen seither &uuml;ber die revidierte Interkantonale Vereinbarung (IV&ouml;B), je nach Kanton mit unterschiedlichem Tempo. Der wichtigste Systemwechsel steckt in einem einzigen Wort: Der Zuschlag geht nicht mehr an das wirtschaftlich g&uuml;nstigste, sondern an das vorteilhafteste Angebot (Art. 41 B&ouml;B\u002FIV&ouml;B). Nachhaltigkeit ist dabei explizit als Gesetzesziel verankert, nicht als freiwillige K&uuml;r.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>F&uuml;r Vergabestellen heisst das: mehr Ermessensspielraum bei der Gewichtung der Kriterien und mehr Verantwortung, diese Gewichtung im Vergabeentscheid auch zu begr&uuml;nden. Gerichtsurteile, an denen sich die Praxis orientieren k&ouml;nnte, gibt es zum neuen Recht bisher nur wenige. Wer eine Ausschreibung nach den neuen Regeln aufsetzt, bewegt sich also streckenweise auf Neuland. Das macht Sorgfalt bei der Kriterienwahl wichtiger als fr&uuml;her, nicht weniger.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">Nachhaltigkeit geh&ouml;rt in die Leistungsbeschreibung, nicht erst in die Bewertung\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 8.0pt;\">Viele Vergabestellen denken bei Nachhaltigkeit zuerst an die Zuschlagskriterien, an den Prozentpunkt, den ein Umweltlabel am Ende bringt. Das greift zu kurz. Nachhaltigkeit l&auml;sst sich an mehreren Stellen im Verfahren verankern, am wirksamsten aber schon in der Leistungsbeschreibung: als Mindestanforderung an Umweltstandards, mit Blick auf Kreislaufwirtschaft und Rezyklierbarkeit, oder &uuml;ber Energieeffizienzklassen. In den technischen Spezifikationen lassen sich anerkannte Labels wie ISO 14001 referenzieren &ndash; immer mit dem Zusatz &raquo;oder gleichwertig&laquo;, sonst wird die Ausschreibung diskriminierend. Bei den Ausf&uuml;hrungsbedingungen kommen soziale Standards und CO₂-Aspekte in der Lieferkette dazu. Erst in den Zuschlagskriterien selbst geht es dann um Lebenszykluskosten oder eine Umweltbilanz, die tats&auml;chlich bewertet wird\u003Cspan style=\"font-size: 12.0pt;\">.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Grund f&uuml;r diese Reihenfolge ist einfach: Was erst als Zuschlagskriterium auftaucht, ist verhandelbar und wird gegen den Preis abgewogen. Was in der Leistungsbeschreibung steht, muss jeder Anbieter erf&uuml;llen. Wichtig bleibt die Verh&auml;ltnism&auml;ssigkeit. Nachhaltigkeitsanforderungen m&uuml;ssen sachlich begr&uuml;ndet und diskriminierungsfrei sein, und nicht jedes in der Schweiz gebr&auml;uchliche Kriterium l&auml;sst sich in einem Verfahren nutzen, das dem GPA-Abkommen untersteht.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">K&uuml;nstliche Intelligenz ver&auml;ndert, wie Ausschreibungen entstehen und beantwortet werden\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Auf der Anbieterseite ist der Effekt schon sp&uuml;rbar. Wo die Analyse einer umfangreichen Ausschreibungsunterlage fr&uuml;her mehrere Tage manuelle Pr&uuml;fung gekostet hat, liefert ein KI-gest&uuml;tztes Tool heute in wenigen Minuten eine strukturierte &Uuml;bersicht &uuml;ber Fristen, Anforderungen und kritische Punkte. Das heisst nicht, dass die Angebote automatisch besser werden. Aber die formale Bearbeitung wird schneller, und mehr Anbieter k&ouml;nnen sich die Teilnahme an einer Ausschreibung &uuml;berhaupt leisten.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>F&uuml;r Vergabestellen bedeutet das zweierlei. Erstens: Ein professionell strukturiertes Angebot ist kein verl&auml;ssliches Signal mehr daf&uuml;r, dass der Anbieter die Aufgabe tats&auml;chlich verstanden hat, KI-gest&uuml;tzte Textbausteine k&ouml;nnen auch dort glatt klingen, wo inhaltlich wenig dahintersteckt. Fragen, die auf das konkrete Projekt zielen statt auf allgemeine Kompetenz, werden dadurch wichtiger. Zweitens: Auch Vergabestellen selbst k&ouml;nnen KI einsetzen, etwa um eingereichte Unterlagen automatisiert auf formale Vollst&auml;ndigkeit zu pr&uuml;fen und damit Ausschlussrisiken auf beiden Seiten zu reduzieren.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">Was das f&uuml;r die n&auml;chste Ausschreibung konkret bedeutet\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Ein h&auml;ufiges Muster: Vergabestellen spezifizieren aus Unsicherheit lieber zu genau statt zu offen. Wer eine exakte technische L&ouml;sung vorschreibt statt das gew&uuml;nschte Ergebnis zu beschreiben, verhindert damit genau die innovativen Angebote, die der neue Qualit&auml;tswettbewerb eigentlich f&ouml;rdern soll und riskiert am Ende eine teurere L&ouml;sung, weil sich niemand traut, von der Vorgabe abzuweichen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Funktionale statt technische Ausschreibungen sind deshalb kein Nice-to-have, sondern die logische Konsequenz aus dem neuen Vergaberecht. Wer beschreibt, welches Problem gel&ouml;st werden soll, statt wie es zu l&ouml;sen ist, bekommt mehr vergleichbare, aber unterschiedliche L&ouml;sungsans&auml;tze und damit tats&auml;chlich etwas zu bewerten. Dazu geh&ouml;rt auch, im Lastenheft zu erkl&auml;ren, warum eine Anforderung besteht, nicht nur, dass sie besteht. Diese Begr&uuml;ndung hilft Anbietern, sinnvolle Alternativen vorzuschlagen, statt stur nach Vorgabe zu liefern.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Wer sich zus&auml;tzlich schon vor der einzelnen Ausschreibung mit der eigenen Beschaffungsstrategie auseinandersetzt, was wird wann und in welchem Umfang gebraucht &ndash;, reduziert damit auch die Zahl der Verfahren, die &uuml;berhaupt n&ouml;tig sind.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">Fazit\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Qualit&auml;tswettbewerb, Nachhaltigkeit und KI wirken auf den ersten Blick wie drei separate Baustellen. Sie h&auml;ngen aber zusammen: Wer Nachhaltigkeit erst in der Bewertung nachtr&auml;gt statt sie in der Leistungsbeschreibung zu verankern, hat am Ende ohnehin ein Zuschlagskriterium ohne Substanz. Und wer Angebote nur noch danach beurteilt, wie professionell sie formuliert sind, wird von KI-gest&uuml;tzter Textproduktion zunehmend get&auml;uscht. Die Vergabestellen, die das neue Recht am besten nutzen, sind die, die ihre Ausschreibung als Ganzes neu denken &ndash; nicht die, die einzelne Kriterien nachr&uuml;sten.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>&nbsp;\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">H&auml;ufig gestellte Fragen\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 2.0pt;\">\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">Was bedeutet der Wechsel vom &laquo;wirtschaftlich g&uuml;nstigsten&raquo; zum &laquo;vorteilhaftesten&raquo; Angebot konkret?\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Bis Ende 2020 musste im Grundsatz das wirtschaftlich g&uuml;nstigste Angebot den Zuschlag erhalten, was den Preis faktisch privilegierte. Seit der Revision (Art. 41 B&ouml;B\u002FIV&ouml;B) entscheidet das vorteilhafteste Angebot im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung aller Kriterien. Vergabestellen erhalten dadurch mehr Spielraum, Qualit&auml;t, Nachhaltigkeit oder Lebenszykluskosten st&auml;rker zu gewichten, m&uuml;ssen diese Gewichtung im Vergabeentscheid aber auch nachvollziehbar begr&uuml;nden.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp class=\"MsoNormal\" style=\"margin-bottom: 2.0pt;\">\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">Wie l&auml;sst sich Nachhaltigkeit in einer Ausschreibung rechtssicher verankern?\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Am wirksamsten in der Leistungsbeschreibung, erg&auml;nzt durch technische Spezifikationen mit Labels (&laquo;oder gleichwertig&raquo;), Ausf&uuml;hrungsbedingungen zu sozialen Standards und erst am Ende, Zuschlagskriterien wie Lebenszykluskosten. Wichtig ist die Verh&auml;ltnism&auml;ssigkeit: Anforderungen m&uuml;ssen sachlich begr&uuml;ndet, diskriminierungsfrei und im Verh&auml;ltnis zum Auftragswert stehen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">Welche Rolle spielt k&uuml;nstliche Intelligenz aktuell in Ausschreibungsverfahren?\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Anbieter nutzen KI zunehmend, um umfangreiche Ausschreibungsunterlagen schneller zu analysieren und Angebote effizienter zu strukturieren. F&uuml;r Vergabestellen heisst das: Ein glatt formuliertes Angebot ist kein Beleg f&uuml;r inhaltliches Verst&auml;ndnis mehr. Gleichzeitig k&ouml;nnen auch Vergabestellen selbst KI f&uuml;r die formale Pr&uuml;fung eingereichter Unterlagen einsetzen.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>\u003Cstrong>\u003Cspan style=\"color: #2e5b7f;\">M&uuml;ssen alle Kantone das neue Vergaberecht gleich umsetzen?\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>Der Bund wendet das revidierte B&ouml;B seit dem 1. Januar 2021 an. Die Kantone folgen &uuml;ber die revidierte IV&ouml;B, deren Beitritt jeder Kanton einzeln regelt, das Tempo der Umsetzung unterscheidet sich deshalb je nach Kanton.\u003C\u002Fp>\n\u003Cp>&nbsp;\u003C\u002Fp>","9f3ee211-64e1-4490-8b60-15bbf1fef1e3","Wie das vorteilshaftest Angebot aus der Gesamtwürdigung von Nachhaltigkeit, Qualität und dem Einsatz von KI entsteht.","Batix berät Vergabestellen bei der Gestaltung von Lastenheften und Kriterienkatalogen, die dem neuen Vergaberecht gerecht werden, von der funktionalen Leistungsbeschreibung bis zur Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien. ","Kontakt aufnehmen","\u002Fcontact","2026-09-21T08:51:00.000Z","2026-09-21T09:47:12.000Z",1789984156189]