Intelligente IoT-Lösung für barrierefreien ÖV-Umstieg
Das Swiss Transit Lab ist ein gemeinnütziger Verein , der 2017 aus einer Initiative privater Unternehmen, der Wirtschaftsförderung Schaffhausen und den Verkehrsbetrieben Schaffhausen hervorging.…
Über das Unternehmen
Das Swiss Transit Lab ist ein gemeinnütziger Verein, der 2017 aus einer Initiative privater Unternehmen, der Wirtschaftsförderung Schaffhausen und den Verkehrsbetrieben Schaffhausen hervorging. Heute gilt der Verein als führendes Kompetenznetzwerk für intelligente Mobilität in der Schweiz. Sein Ziel: Innovative Mobilitätskonzepte aus der Forschung in die Praxis zu überführen – immer mit Fokus auf Inklusion, Nachhaltigkeit und digitale Vernetzung.
Herausforderungen im öffentlichen Verkehr für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
n einer digitalisierten Welt sind Mobilitätsangebote wie Mieträder, E-Scooter oder mobile Tickets für viele selbstverständlich. Doch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bleibt der öffentliche Verkehr oft eine Hürde. Besonders kritisch: Umstiege zwischen Bus und Bahn, die ohne externe Hilfe kaum zu bewältigen sind.
Am Bahnhof Schaffhausen verschärfte sich das Problem: Der einzige Lift in die Bahnhofunterführung war nicht mit den Bussen vernetzt. Das Swiss Transit Lab suchte daher eine smart vernetzte Lösung, die:
Busse und Lift intelligent verbindet,
Nahtlose Umstiege ermöglicht,
Selbstständiges Reisen ohne Wartezeiten oder manuelle Bedienung garantiert.
Vision: Ein intermodales Fahrerlebnis, das Menschen mit Beeinträchtigungen gleichberechtigte Mobilität bietet.
Intelligente IoT-Vernetzung für inklusive Mobilität
Batix Schweiz entwickelte mit „OpenDoors“ ein System, das Busse und Lift in Echtzeit verbindet. Sobald ein Bus mit Fahrgästen im Rollstuhl am Regionalbuszentrum eintrifft, erhält der Lift ein Signal und bereitet sich vor: Die Türen öffnen sich automatisch, Wartezeiten entfallen, und der Umstieg gelingt flüssig und ohne manuelle Bedienung.
Dahinter steckt moderne IoT-Technologie, die Sensoren, Steuerungssysteme und bestehende ÖV-Infrastruktur intelligent verknüpft. Das Ergebnis? Ein inklusives Mobilitätserlebnis, das Menschen mit Beeinträchtigungen mehr Unabhängigkeit gibt – und das ohne aufwendige Umbauten oder zusätzliches Personal.
Wie funktioniert es?
Busse kommunizieren mit dem Lift: Bei Ankunft eines Busses wird der Lift automatisch aktiviert und für Rollstuhlfahrer:innen priorisiert.
Nahtlose Integration: Moderne Sensorik und Steuerungssysteme sorgen für ein flüssiges Umsteigen – ohne Wartezeiten oder manuelle Eingriffe.
Smart Building meets Smart Mobility: Der Lift wird als integraler Bestandteil der Mobilitätskette sichtbar und steuerbar.
Mehr Selbstständigkeit und Inklusion im öffentlichen Verkehr
„OpenDoors“ ist mehr als ein Projekt – es ist ein Beweis dafür, wie Technologie Leben verändert. Für Rollstuhlfahrer:innen bedeutet es weniger Stress, mehr Zeitersparnis und vor allem: mehr Selbstbestimmung. Statt auf Hilfe angewiesen zu sein, können sie ihren Weg selbstständig und würdevoll zurücklegen.
Doch die Wirkung geht weiter: Das Projekt hat Bewusstsein geschaffen für die Herausforderungen im ÖV und zeigt, dass digitale Lösungen Barrieren abbauen können. Es ist ein Vorbild für Smart Mobility, das bereits jetzt Interesse bei anderen Städten und Verkehrsbetrieben weckt.
Mit der Umsetzung konnte viel erreicht werden:
Barrierefreie Mobilität: Menschen mit Beeinträchtigungen können selbstständig vom Bus auf die Bahn umsteigen.
Inklusivere Gesellschaft: Das Projekt schafft Bewusstsein für barrierefreien ÖV und zeigt, wie Technologie Mobilitätsbarrieren überwinden kann.
Positive Resonanz: Die Lösung wurde als Meilenstein für inklusive Mobilität gefeiert und unterstreicht den Bedarf an smarten ÖV-Lösungen.
Vorbildprojekt: „OpenDoors“ ist ein Best-Practice-Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Swiss Transit Lab und Batix Schweiz im Bereich Smart Mobility.
Die Zusammenarbeit zwischen Swiss Transit Lab und Batix Schweiz beweist, dass Innovation dann am meisten bewirkt, wenn sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt. „OpenDoors“ ist ein erster Schritt in eine Zukunft, in der öffentlicher Verkehr für alle zugänglich ist – unabhängig von körperlichen Einschränkungen.